Ihren Dienst hat sie bereits am 1. Mai angetreten, offiziell eingeführt wurde sie aber mit einem Gottesdienst am Sonntag, 20. Juni in St. Sebastian: Christine Kaiser ist neue Jugendreferentin im Stadtdekanat Mannheim.
Die 32-jährige gebürtige Lörracherin war zuvor viele Jahre als Gemeindereferentin in der Seelsorgeeinheit Südwest tätig. Im Gottesdienst wurde auch der bisherige Jugendreferent Joschi Kratzer verabschiedet. Doch der 50-jährige Diplom-Psychologe bleibt im Dienst für junge Menschen: Er ist jetzt in der Schulentwicklungsarbeit der Mannheimer Schulen tätig, sein Büro verbleibt im Haus der Jugend. Arbeitgeber ist die Katholische Gesamtkirchegemeinde. Finanziert wird die Stelle auch von der Stadt Mannheim und dem Arbeiter-Samariter-Bund.
„Wir hocken jetzt andersrum“, sagte denn auch Jugendpfarrer Daniel Kunz, der den Gottesdienst in der Marktplatzkirche leitete, mit Blick auf den „Stabwechsel“ im Haus der Jugend. In seiner Predigt unter dem Motto „Auf den Blickwinkel kommt es an!“, ermunterte er Anwesenden, doch mal eine andere Perspektive einzunehmen. In der kirchlichen Jugendarbeit sei es wichtig, die jungen Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, aber ihnen gleichzeitig zu vermitteln, dass sich nicht alles nur um sie drehe. Es gehe auch immer wieder darum, den Anderen in den Blick zu nehmen, so Kunz.
An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang im Haus der Jugend in C 2 an, bei dem Joschi Kratzer und Christine Kaiser gebührend gefeiert wurden.
Zu den Aufgaben Kaisers gehört die Unterstützung und Betreuung der Jugendarbeit in den Mannheimer Pfarreien und Jugendverbänden. Viele Jugendliche gehören in Mannheim den Pfadfindern oder der Katholischen Jungen Gemeinde an, viele engagieren sich auch als Ministranten in den einzelnen Pfarreien.
( Autor: BETTINA HENKELMANN )