„Selig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden“ - unter diesem biblischen Motto will der St. Vincent Hospiz e.V. Förderverein eine Trauerbegleitung im St. Vincent Hospiz institutionell verankern.
„Die Aufgabe des Hospizes ist es, Menschen in ihrer letzten Phase zu begleiten. Es sterben jährlich 140 bis 150 Menschen in unserem Hospiz. Es ist also ein Ort, der viel Trauer erzeugt“, erklärt Roland Hartung, Vorsitzender des Fördervereins. Zwar gebe es ein- bis zweimal im Jahr eine Trauerfeier, doch sei es sinnvoll, eine professionelle Trauerbegleitung einzurichten, die den Angehörigen beim Umgang mit dem Verlust und ihrer Trauer helfen soll. Hierzu sollen ein Konzept entwickelt und ein geeigneter Raum hergerichtet werden, der sowohl Gruppen- als auch Einzelarbeit ermöglicht. Auch Regina Hertlein, Vorstand des Trägers Caritasverband Mannheim, spricht sich für die Idee aus: „Es war schon immer Aufgabe der Kirche und ihrer Caritas, Trauernde zu trösten. Deshalb begrüßen wir dieses Projekt deshalb sehr.“ Die Anschubfinanzierung wird vom Förderverein getragen. „Wir hoffen aber, dass wir für dieses Konzept Sponsoren finden, die es auch längerfristig finanziell unterstützen werden“, so Roland Hartung.
( Autor: PRESSESTELLE )