„Der Nikolaus kommt“, heißt es am heutigen Samstagvormittag in der St. Sebastians-Kirche und auf dem Marktplatz. Die Passantenseelsorge der katholischen Kirche lädt Kinder, Eltern, Großeltern und Neugierige zum Nikolausfest ein.
Beginn ist um 11 Uhr in der St. Sebastians-Kirche mit verschiedenen Erzählungen vom heiligen Nikolaus, bevor dann alle auf den Marktplatz zum Begegnungsfest mit Musik und Gesang eingeladen sind. Und natürlich echten Bischofs-Nikoläusen aus Schokolade. Ihrem menschlichen Vorbild nach tragen sie einen „Bischofs-Hut“ (die Mitra) und einen Bischofsstab. Das ist auch der äußere Unterschied zu den sonst überall erhältlichen Weihnachtsmännern. Ein weiterer Unterschied: Den heiligen Nikolaus gab es wirklich einmal. Er war ein Bischof im kleinasiatischen Myra. Heute wäre Nikolaus ein Türke. Viele Legenden ranken sich um den Mann, der im 4. Jahrhundert lebte. Deren historischer Kern besteht wohl darin, dass er ein wohltätiger Mensch war, der half, wo er konnte, Streit schlichtete und gute Gaben verteilte. Dass Nikolaus hinter bösen Kindern her war - das muss sicher zu den Legenden gezählt werden. Denn Nikolaus gilt als Patron, als Beschützer der Kinder. Als Gabenbringer ist Nikolaus heute noch bekannt, auch wenn ihm diese Rolle Weihnachtsmann streitig macht, der übrigens eine Erfindung kluger Werbestrategen ist.
( Autor: PRESSESTELLE )