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Eheberatung: Neue Leiterin eingeführt


Stabübergabe in der Eheberatungsstelle der katholischen Kirche: Dekan Karl Jung, Astrid Schrankl, Ingrid Kritsch und Bürgermeister Michael Grötsch (von links).

[ 23.10.2009 ]


Staffelübergabe nach fast dreißig Jahren: Nach fast dreißig Jahren ist am 23. Oktober die bisherige Leiterin der katholischen Ehe-, Familie- und Lebensberatungsstelle (EFL) in Mannheim offiziell verabschiedet und ihre Nachfolgerin in die Aufgabe eingeführt worden.
 

Ingrid Kritsch, die im Sommer 65 Jahre alt wurde, hat die Beratungsstelle seit Ende der 1980er-Jahre maßgeblich mit ausgebaut. In den fast Jahrzehnten ihrer Tätigkeit vergrößerte die EFL mehrmals die Zahl ihrer Mitarbeiter, auch die Räume in D 6,9-11 wurden stark ausgebaut. Die Beratungsstelle hilft vor allem Paaren in Ehekrisen, Trennungen und schwerwiegenden Lebensproblemen. „Das ist echte Seelsorge“, betonte Stadtdekan Karl Jung in seiner Grußansprache: „Als Kirche sind wir durch unsere Beratungsstellen mit den Ratsuchenden und Fragenden unterwegs.“ Diplom-Psychologin Ingrid Kritsch sei es gelungen, vielen Menschen zu helfen „durch Zuhören und Begleitung“. Bei dem Festakt in der Beratungsstelle und einer anschließenden Messfeier in der Jesuitenkirche wurde zugleich die neue Leiterin Astrid Schrankl willkommen geheißen und eingeführt. Diplom-Psychologin Schrankl (41) ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie arbeitete bereits seit einigen Jahren in der Mannheimer Stelle. Zu den Gästen in der Ehe-, Familie- und Lebensberatungsstelle gehörte auch Bürgermeister Michael Grötsch. „Patchworkfamilien werden immer mehr zur Allgemeinsituation, daher leistet das Mitarbeiterteam hier wichtige Dienste.“ Die Zahl der Scheidungen nehme weiter zu. Der Politiker warb für das Anliegen der Berater, in „Konfliktsituationen rechtzeitig Hilfe zu holen. Denn man kann nicht alle Probleme selber lösen.“ Ingrid Kritsch, die als verlässliche Kollegin und engagierte Leiterin gewürdigt wurde, geht noch nicht voll in Ruhestand: „Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und will noch nicht aufs Altenteil.“ Die Psychologin will sich weiterhin in verschiedenen Beratungsfeldern engagieren.

Die Mannheimer Beratungsstelle ist bundesweit eine der ältesten Stellen dieser Art. Im vergangenen Jahr feierte die katholische Kirche das 60-jährige Bestehen der EFL. Träger der Einrichtung ist die katholische Gesamtkirchengemeinde Mannheim.

 

( Autor: PRESSESTELLE )


 
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