Vorläufiges Wahlergebnis der Pfarreiratswahl 2025

21.10.2025 | Weichen für die Katholische Kirchengemeinde Mannheim, Pfarrei St. Sebastian Mannheim gestellt

Am 19. Oktober haben die Katholikinnen und Katholiken in Mannheim, Edingen-Neckarhausen und Ilvesheim ihren Pfarreirat für ihre Katholische Kirchengemeinde Mannheim, Pfarrei St. Sebastian gewählt. Die Wahl fand in insgesamt sieben Stimmbezirken statt – im Zuschnitt der aktuellen Seelsorgeeinheiten.

Gewählt wurde in insgesamt sieben Stimmbezirken – im Zuschnitt der aktuellen Seelsorgeeinheiten. Laut dem vorläufigen Wahlergebnis erhielten diese Kandidierenden für das 25-köpfige Gremium die meisten Stimmen in ihren Stimmbezirken: Dr. Angelika Pfützer (530 Stimmen), Ulrike Ring (507 Stimmen), Tobias Hettinger (465 Stimmen), Bernhard Röser (513 Stimmen), Kirsten Jeske (486 Stimmen). Zu den gewählten Mitgliedern, die künftig mitentscheiden, zählen außerdem:  Andreas Baudisch, Margot Brandes, Michael Dommberger, Matthias Geiger, Daniel Gérard, Winfried Glocker, Uwe Grundei, Raimund Helfert, Bernhard Hübner, Martin Koch, Dr. Katharina Kohlbrenner, Bernd Konetschny, Niklas-Elija Kremer, Clemens Paulus, Adrian Slota, Uwe Stollmayer, Mathias Vahle, Sabine Walter, Lucas-Elias Werlein und Stefan Wiemers. Gegen das vorläufige Wahlergebnis kann jede/r Wahlberechtigte beim Wahlvorstand innerhalb einer Frist von einer Woche nach der öffentlichen Bekanntmachung schriftlich Einspruch einlegen.
 
Der neue Pfarreirat wird sich in den kommenden Wochen konstituieren. Die Amtszeit der Ratsmitglieder beträgt fünf Jahre und beginnt am 1. Januar 2026 – zeitgleich mit dem Start der Katholischen Kirchengemeinde Mannheim, Pfarrei St. Sebastian. Der neugewählte Pfarreirat spielt eine entscheidende Rolle in der Mitgestaltung des kirchlichen Lebens. Die Mitglieder bringen Ideen ein, setzten Schwerpunkte und vertreten die Anliegen der Gläubigen in ihrer Gemeinde. Dadurch tragen sie maßgeblich zu einem lebendigen und dynamischen Kirchenleben bei. Hierbei wird der Pfarreirat eng mit der Pfarreileitung zusammenarbeiten.
 
Wahlbeteiligung
Von insgesamt 67.257 wahlberechtigten Katholikinnen und Katholiken gaben 3.672 ihre Stimmen ab, davon 2.079 online, 529 per Briefwahl und 1.064 im Wahllokal. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 5,45 Prozent. Das Wählerengagement variierte dabei je nach Stimmbezirk: Die höchste Wahlbeteiligung mit 8,3 Prozent verzeichnete der Stimmbezirk St. Martin (Seckenheim, Edingen-Neckarhausen, Friedrichsfeld). Ebenfalls im vorderen Feld platziert sich der Stimmbezirk Südwest (Almenhof, Neckarau, Lindenhof) – hier lag die Wahlbeteiligung bei 6,6 Prozent. Dahinter folgen mit 6,2 Prozent der Stimmberechtigten im  Stimmbezirk Mannheim Maria Magdalena (Feudenheim, Franklin, Ilvesheim, Käfertal, Vogelstang, Wallstadt) dem Wahlaufruf. Das Mittelfeld teilen sich die Stimmbezirke Mannheim Süd (Casterfeld, Pfingstberg, Rheinau) mit 5,0 Prozent, Johannes XXIII (Innenstadt, Jungbusch, Neuostheim/Neuhermsheim, Schwetzingerstadt/Oststadt) mit 4,9 Prozent sowie im Stimmbezirk der Seelsorgeeinheit Mannheim Nord (Blumenau, Gartenstadt, Sandhofen, Schönau, Waldhof) mit 4,5 Prozent. Schlusslicht bildet der Stimmbezirk Neckarstadt mit lediglich 3,3 Prozent. 

Trotz der insgesamt niedrigen Wahlbeteiligung zeigt sich Leis zufrieden mit dem Ablauf der Wahl und dem Einsatz aller Beteiligten: „Erfreulich war, dass die Stimmauszählung problemlos und zügig verlief. Mein besonderer Dank gilt daher dem Wahlvorstand sowie allen Helferinnen und Helfern, deren Einsatz und Engagement den reibungslosen Ablauf der Pfarreiratswahl ermöglicht haben“, so Leis. (DS/schu)