Neuer Liturgieplan im Fokus

20.08.2025 | Einführung bereits ab September 2025 geplant

Das neue Liturgiekonzept für die künftige Pfarrei St. Sebastian Mannheim ist erfolgreich entwickelt und in die Planung aufgenommen worden. Es gilt ab dem 1. September 2025 und ist bis Ende Januar 2026 vollständig durchgeplant. Vorgesehen ist, regelmäßige verbindliche Eucharistiefeiern – darunter Wochenend- und Wochentagsgottesdienste sowie Feiern in Kliniken, Heimen, Missionen und der kategorialen Seelsorge – zentral zu koordinieren. Sonntagsgottesdienste sollen grundsätzlich zu folgenden Zeiten stattfinden: samstags um 18 Uhr, sonntags um 9.30 Uhr, um 11.15 Uhr und um 18 Uhr. 

Der designierte Pfarrer und zukünftige Leiter der Pfarrei St. Sebastian Mannheim Lukas Glocker betont: „Da unsere Vielfalt an liturgischen Feiern erhalten bleiben soll, laden wir alle Haupt- und Ehrenamtlichen herzlich ein, bestehende Feiern, Traditionen und Bräuche einzubringen oder neue Formen auszuprobieren. Sie alle sollen und werden in unsere Planungen einfließen.“
 
Für die Planung und Abstimmung wird ein Liturgie-Team unter der Leitung von Glocker verantwortlich sein. Dieses trifft sich erstmals am 18. September, um die nächsten Schritte festzulegen. Ab 2026 soll der Liturgieplan vierteljährlich aktualisiert werden, damit flexibel auf Veränderungen reagiert werden kann. Das neue pastorale Gremium, der Pfarreirat, wird (voraussichtlich) einen Liturgieausschuss einrichten, der die Gottesdienste insgesamt koordiniert. „Dabei setzen wir auf Transparenz und Partizipation“, so Glocker. 

Die Angebote sind bereits auf der Homepage sichtbar. Ferner sollen die internen Bereiche mit detaillierten Diensteinträgen eine reibungslose Organisation gewährleisten. Die Organisation von Trauungen und Taufen ist für 2025 und 2026 bereits geregelt. Hochfeste sowie Patrozinien, die Christmette und das österliche Triduum werden künftig verlässlich in den Hauptkirchen zelebriert und an anderen Orten, wo es möglich ist. An besonderen Tagen, etwa dem 2. Weihnachtsfeiertag sowie Oster- und Pfingstmontag, finden Eucharistiefeiern an verschiedenen Gottesdienstorten statt. Für spezielle Gedenk- und Seelenämter bleibt die bisherige Planung bestehen.

Das neue Liturgiekonzept ist das Ergebnis eines lebendigen Austauschs: entstanden aus dem Pastoralplan, dem Personalorientierungsrahmen des Erzbischöflichen Ordinariats sowie intensiven Gesprächen im Dekanatsrat und mit Priestern. Am 6. Mai wurde das Konzept zudem bei einem Treffen der Verantwortlichen für die Wort-Gottes-Feiern besprochen, um weitere Details und Abstimmungen vorzunehmen.

Für Rückfragen und Anregungen steht das Liturgie-Team schon jetzt unter liturgie@kathma.de zur Verfügung.