Klais-Orgel // Jesuitenkirche, Innenstadt

 
 
Das Gehäuse der Orgel auf der Westempore ist nach einem Entwurf des kurpfälzischen Hofbildhauers Paul Egell (1691-1752), durch dessen Sohn Augustin Egell (1713-1765) und Schreinermeister Graff und Dreher Ridinger gefertigt. Es beherbergte ursprünglich ein Instrument des Straßburger Orgelbauer Johann Georg Rohrer (1685-1765) mit elsässisch-französisch orientiertem Klangbild mit 32 Registern.
 
Massive Bombardierungen der Stadt Mannheim im Zweiten Weltkrieg überstand das Gehäuse durch eine splittersichere Verschalung. Im Zuge des Wiederaufbaus der Kirche konnte das Gehäuse 1952 instand gesetzt und wieder am ursprünglichen Ort aufgestellt werden.
 
Nach einer Zwischenlösung erbaute die Orgelbauwerkstätte Johannes Klais, Bonn, 1965 ein Instrument mit 56 Registern auf vier Manualen und Pedal im neobarocken Stil, das 2004 in seiner Technik durch die Erbauerfirma und klanglich durch die Firma Gerhard Lenter, Sachsenheim, optimiert wurde.
 
Hier gibt es die Dispositionen der Klais-Orgel als Download: